Zur „Mosaik“ Ausstellung „Dig, Dag und Digedags“ in Leipzig

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Philipp
Januar 4, 2012

IIn der Zeit vom 17. Februar bis zum 13. Mai 2012 wird es in Leipzig eine sehr interessante Ausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums geben. Sie heißt: „Dig, Dag, Digedag. DDR-Comic ‚Mosaik'“. Sie wir immer von Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstags und Sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist frei.
Die Leipziger Ausstellung dreht sich um die in der DDR zur Legende gewordenen Bildgeschichten der Zeitschrift „Mosaik“. Aber auch die Geschichte der Entstehung des „Mosaik“, seiner Redaktion, seines Erfinders und seiner Zeichner sowie die politischen Hintergründe werden eine Rolle spielen. Und natürlich werden auch die Fans etwas zu sagen haben, die diese Geschichten verschlungen haben und verehren.
Im Zeitgeschichtlichen Forum der Stadt werden auch noch etwa 250 bis heute noch nicht veröffentlichte Entwürfe, Vorlagen, Modelle und Originalzeichnungen aus dem Archiv zu sehen sein. Johannes Hegenbarth, Erfinder der „Digedags“, hat diesen Schatz vor drei Jahren der Stiftung „Haus der Geschichte“ übergeben.
Das „Mosaik“ erschien in der Zeit zwischen 1955 und 1975 in einer Auflage von jeweils bis zu 660 000 Exemplaren jeden Monat in insgesamt 223 Heften. Danach wurde es mit den Figuren der „Abrafaxe“ weitergeführt bis 1990. Es erreichte Popularität nicht nur bei den Kindern. Die Zeitschrift hatte also einen außerordentlich großen Erfolg. Gestaltung und Inhalt lag vor allem in den Händen von Johannes Hegenbarth, ihres Gründers.

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